Maifa-Skandal: Sperre für Juventus Präsident Agnelli
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Maifa-Skandal: Sperre für Juventus Präsident Agnelli

Schon seit Monaten drohte Ungemach, jetzt ist das Urteil gefallen: Der italienische Fußballverband hat Andrea Agnelli am Montag für ein Jahr gesperrt, zudem muss er eine Geldstrafe von 300.000 Euro bezahlen.

Der Grund: Agnelli soll unerlaubte Kontakte zu Ultras unterhalten und gegen Bestimmungen zum Tickethandel verstoßen haben. Angeblich erhielten Ultras, von denen welche Verbindung zur Mafia haben sollen, zwischen 2011 und 2016 über ihn Eintrittskarten zum Weiterverkauf. Die Staatsanwaltschaft hatte sogar eine Sperre über zweieinhalb Jahre bei einer 50.000-Euro-Geldstrafe gefordert.

Was die Sperre konkret bedeutet, ist noch unklar, zumal Agnelli seit 5. September zudem Karl-Heinz Rummenigges Nachfolger als Chef der europäischen Klub-Vereinigung ECA ist.

Agnelli läutete die erfolgreichste Phase der Juve-Geschichte ein
Bereits seit 1923 ist Juventus Turin in der Hand der berühmten Agnelli-Familie um „Fiat“-Gründer Giovanni Agnelli. Der 41-jährige Andrea, der auch im Vorstand von „Fiat“ und „Exor“ sitzt, übernahm bei der „Alten Dame“ 2010 die Geschicke als Präsident und führte sie mit dem neuen Stadion in die Moderne – sechs Meistertitel und zwei Champions-League-Endspiele inklusive. Es ist die erfolgreichste Zeit des Traditionsklubs.kicker.de,RV

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