(Quelle: imago/Sven Simon) Bayern-Präsident Uli Hoeneß äußert sich zur Kritik von Robert Lewandowski.
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Hoeneß knöpft sich Lewandowski-Berater vor

Neben der überraschenden Niederlage in Hoffenheim hat vor allem die Kritik von Lewandowski an der Transferpolitik der Bayern-Bosse für Alarm gesorgt..

Rummenigge kritisiert Lewandowski

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte Lewandowski attackiert. „Offenbar hat sich Robert von den Paris-Transfers irritieren lassen. Er ist bei uns als Fußballer angestellt – und verdient dafür sehr viel Geld. Ich bedauere seine Aussagen“, sagte Rummenigge in der „Bild“. Und legte nach: „Wer öffentlich den Trainer, den Verein oder die Mitspieler kritisiert, kriegt ab sofort Stress mit mir persönlich.“

Rummenigge hält Lewandowskis Berater Maik Barthel für den Initiator des Artikels. „Das Interview ist bewusst am FC Bayern vorbei organisiert worden. Er schadet damit Robert“, sagte Rummenigge. Hoeneß fand dessen Ansagen angemessen und „ziemlich ausgewogen“, wie er erklärte: „Gegen Robert Lewandowski habe ich überhaupt keine große Kritik gesehen, eher gegen den Berater.“

„Wollen keine Verhältnisse wie in Dortmund“

Hoeneß versucht nun, die Wogen zu glätten. „Das eigentliche Problem am Wochenende war nicht das Interview von Robert Lewandowski im Spiegel, sondern dass wir in Hoffenheim sehr, sehr schwach gespielt und verloren haben. Das beschäftigt mich, nicht was irgendeiner in der Zeitung sagt“, erklärte Hoeneß am Münchner Flughafen im Rahmen eines Basketball-Termins. Und weiter: „Ich finde es immer gut, wenn sich ein Spieler Gedanken macht und Sorgen macht um seinen Verein. Das spricht für ihn.“

Der Bayern-Boss erinnerte seinen Stürmer aber vorsorglich an seinen langfristigen Vertrag bis 2021 und konnte sich einen Giftpfeil gegen dessen Berater nicht verkneifen. „Eines muss klar sein: So Verhältnisse wie in Dortmund, dass man jedes halbe Jahr über einen Ausstieg diskutieren wollte, die wollen wir hier nicht haben. Und des­we­gen sind die gut be­ra­ten, sich dar­auf zu kon­zen­trie­ren, was im Ver­trag steht: Näm­lich, dass er bei uns Fuß­ball spielt. Und sonst nix.“

Vor dem Champions-League-Spiel gegen Anderlecht gibt Hoeneß Trainer und Mannschaft einen unmissverständlichen Auftrag: „Wir müssen unsere Probleme lösen. Wir spielen nicht so gut schon seit Anfang der Saison. Daran gilt es zu arbeiten.“ t-onlin.de

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