© twitter/1branitelj Diese Fußballerin ist jetzt lebenslang gesperrt
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Diese Fußballerin ist jetzt lebenslang gesperrt

Im Sport ist kein Platz für Gewalt, heißt es. Eine Fußballspielerin sieht das anders. Die Strafe für ihre zügellose Gewalt folgt kurz danach. Reue zeigt die Dame jedoch nicht. Ganz im Gegenteil.

Im Sport geht es bisweilen rau zu. Gerangel, Schubsereien und harte Worte auf dem Fußballplatz, Prügeleien beim Eishockey, Angriffe unter der Gürtellinie beim Wasserball – wer zimperlich ist, hat es nicht immer leicht. Vergangene Woche aber sprengte ein Vorfall sämtliche Grenzen. Im Mittelpunkt: eine Frau, eine Fußballspielerin. Schauplatz: die bosnische Frauenliga.

Silvija Sekacic, Spielerin von ZNK Zeljeznicar 2011 aus Bosanska Krupa, tickte am Ende der Partie gegen Mladost völlig aus, wie österreichische und bosnische Medien berichten. Die Disziplinarkommission des bosnischen Fußballverbandes sperrte sie kurz danach – und zwar lebenslang.

Zum Eklat kam es in der 87. Minute. Sekacic, Spielerin der Gastmannschaft, schlug nach einem Zweikampf auf ihre Gegnerin Adnu Ljubanovic ein. Sie schlug ihr mit der Faust ins Gesicht und ließ auch nicht von Ljubanovic ab, als diese bereits am Boden lag. Sekacic setzte sich auf den Rücken ihrer Gegenspielerin und machte weiter.

Sekacic bereut nichts

Eine Entschuldigung? Reue? Nichts dergleichen. „Zumindest habe ich sie verprügelt, wenn alles andere schon nichts war“, soll Sekacic nach ihrer Roten Karte gesagt haben.

Mit der lebenslangen Sperre folgte der Verband der Forderung der Heimmannschaft. „Dieses Verhalten hat nichts mit gesundem Menschenverstand zu tun“, hieß es in einem Statement des Vereins. „Menschen wie Silvija haben keinen Platz im Fußball und verdienen eine lebenslange Sperre.“




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